Eine Kirche, die mitfährt
An deiner Seite
Vom Saisonstart bis zum Abschied — das alles ist Fahrende Kirche. Such dir aus der Liste, was dich gerade angeht.
Mitten im Trubel
Andacht & Gottesdienst auf dem Platz
Sonntagmorgen, bevor die Fahrgeschäfte anlaufen: Dann feiern wir Gottesdienst — auf dem Autoscooter, zwischen den Buden, unter freiem Himmel. Kein Sonntagsstaat nötig, keine Voraussetzungen. Wer da ist, gehört dazu: Schausteller, Kirmesgäste, Neugierige.
Der Anfang
Taufe zwischen den Fahrgeschäften
Dein Kind soll getauft werden — aber ihr seid neun Monate im Jahr unterwegs? Dann taufe ich da, wo ihr gerade steht: am Wohnwagen, vor dem Karussell, mit Blick aufs Riesenrad. Eine richtige, vollgültige Taufe, eingetragen wie in jeder Kirche. Um die Papiere kümmere ich mich.
Das Ja unterwegs
Trauung unter Lichterketten
Heiraten, wo euer Leben spielt: zwischen den Buden, unter Lichterketten, mit der ganzen Reisefamilie drumherum. Ich gestalte die kirchliche Trauung mit euch zusammen — so festlich oder so leise, wie es zu euch passt. Das Traugespräch führen wir gern am Wohnwagen.
Gut loslegen
Segnung — für Menschen, Wagen und Geschäfte
Ein neues Fahrgeschäft, der erste Schultag, der Saisonauftakt, der neue Wohnwagen: Manches will gesegnet sein, bevor es losgeht. Ich komme auf den Platz und segne, was dir wichtig ist. Kurz, kräftig, von Herzen.
Zuhören
Das Gespräch am Wohnwagen
Abends, wenn die Lichter ausgehen, fangen manche Gespräche erst an. Dann sitze ich am Wohnwagen, trinke einen Kaffee mit und höre zu. Was du mir erzählst, bleibt unter uns — das Seelsorgegeheimnis gilt ohne Ausnahme. Du musst nichts erklären und nichts glauben.
Wenn es eng wird
In schweren Zeiten
Ein Unfall auf dem Platz, eine Krankheit, Sorgen ums Geschäft, ein Riss in der Familie: Es gibt Tage, da trägt einen die Routine nicht mehr. Dann ruf mich — ich komme, auch kurzfristig, auch weit. Manchmal hilft Reden, manchmal Schweigen zu zweit.
Bis zuletzt
Abschied & Trauer
Wenn ein Mensch stirbt, bin ich da — am Krankenbett, bei der Aussegnung, bei der Trauerfeier. Eine Beerdigung darf nach dem Leben klingen, das jemand auf den Plätzen geführt hat. Und ich bleibe ansprechbar, wenn die anderen längst weitergezogen sind.
Aufwachsen unterwegs
Für die Kinder & Familien
Kirmeskinder wachsen mit zwei Zuhausen auf: dem Wohnwagen und dem Platz. Ich segne zum Schulanfang, höre zu, wenn der Schulwechsel schwerfällt, und begleite durch alles, was zwischen Saisonstress und Familienleben liegt. Auch Eltern dürfen mal nicht weiterwissen.
Ohne Anlass
Einfach so — ohne Anlass
Vieles von dem, was ich tue, hat keinen Namen: ein Kaffee zwischen zwei Fahrgeschäften, ein Schnack über den Zaun, ein kurzes Gebet vor der Abfahrt. Du brauchst keinen Grund, um mich anzusprechen. Ich bin da — das ist der ganze Job.